Den Opfern einen Namen geben.

Unterschiedliche Initiativen, Einzelpersonen und Institutionen unterstützen die Kampagne „Wir erinnern an Opfer rechter Gewalt in Sachsen-Anhalt“. Im Mittelpunkt steht dabei ein gemeinsames Interesse: Den Opfern einen Namen zu geben und auf die tödliche Dimension rechter und rassistischer Gewalt aufmerksam zu machen.

Dr. Christian Staffa, Sprecher der Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche & Rechtsextremismus:

„Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus (BAGKR) unterstützt die Kampagne ‚Wir erinnern an Opfer rechter Gewalt in Sachsen-Anhalt‘, weil wir von unseren Partnerinnen und Partnern zum Beispiel in Magdeburg wissen, dass neonazistische Gewalt ein großes Problem im Alltag vieler Menschen ist…“

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Hans-Jochen Tschiche, Vorsitzender von Miteinander e.V.

"Der Einzug der neonazistischen DVU in den Landtag von Sachsen-Anhalt im Jahr 1998 gab den Impuls für die Gründung des Vereins "Miteinander - Netzwerk für Demokratie und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt e.V." als Träger der politischen Bildungsarbeit sowie als Träger der Beratung und Vernetzung von zivilgesellschaftlichen Initiativen und Projekten im März 1999. Das Vereinsziel ist …

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Ilse Junkermann, Landesbischöfin der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM):

„Dass Zivilcourage Gesundheit, ja, sogar das Leben kosten kann, ist
eine schmerzhafte Wunde in unserer Gesellschaft. Um so wichtiger ist es,
dass das Leben und das Schicksal der einzelnen Todesopfer nicht in
Vergessenheit gerät…“

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Marco Steckel, Projektleiter Beratungsstelle für Opfer rechter Straf- und Gewalttaten für die Region Anhalt/Bitterfeld/Wittenberg:

„Am 11. Juni 2014 erinnern wir an die Ermordung von Alberto Adriano und Hans-Joachim Srbzesny. Beide sind in Dessau-Roßlau Opfer rechter Gewalt geworden. Während Alberto Adriano von Seiten des Staates als Todesoper rechter Gewalt anerkannt ist, bleibt Hans-Joachim Srbzesny diese Anerkennung versagt…“

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Roland Roth, Professor für Politikwissenschaft an der Hochschule Magdeburg-Stendal:

„Seit den 1990er Jahren beschäftige ich mich als Wissenschaftler mit der extremen Rechten, aber auch zivilgesellschaftlichen Initiativen für Demokratie und gegen Rassismus in Sachsen-Anhalt. Die Kampagne ‚Wir erinnern an Opfer rechter Gewalt‘ unterstütze ich, weil die Gewalt von Neonazis und rassistischen Gelegenheitstätern den Alltag vieler Menschen beeinflusst und beeinträchtigt…“

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Medienpartner

Medienpartner, die das Projekt unterstützen

Die taz – die tageszeitung gehört zu den Medienpartnern, die die Kampagne unterstützt, indem sie Artikel und Beiträge kostenlos zur Verfügung gestellt hat, die im taz-online Archiv nicht frei verfügbar sind.

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