Mit einem Trauermarsch erinnerten Angehörige und Freund*innen am 16. Juni 2000 in der Innenstadt von Dessau an Alberto Adriano.
Am 16. Juni 2000 demonstrierten fünftausend Menschen in Dessau gegen Rassismus und neonazistische Gewalt. Angeführt wurde der Trauerzug von Freunden und Freundinnen Alberto Adrianos, der Initiative Schwarze Deutsche sowie Geflüchteten- und Migrant*innen-Organisationen. Am Tatort legten zahlreiche Demonstrant*innen Blumen und Bilder nieder.
Bildergalerie:

Trauer und Fassungslosigkeit prägen das Bild der Demonstration. (Foto: Ch. Ditsch/version)
In der Nacht vom 10. auf den 11. Juni 2000 wurde der 39jaehrige Alberto Adriano aus Mosambik von drei Neonazis aus Wolfen und Bad Liebenwerda im Dessauer Stadtpark zusammengeschlagen. Der ehemalige DDR-Vertragsarbeiter verstarb drei Tage spaeter am 14. Juni an seinen Verletzungen ohne aus dem verletzungsbedingten Koma zu erwachen. Adriano war 20 Jahre zuvor von der DDR-Regierung als sog. "Vertragsarbeiter" in die DDR geholt worden und wollte noch im Sommer 2000 mit seiner Frau und drei Kindern zurueck nach Mosambik.
Bereits wenige Tage zuvor hatten die Moerder von Alberto Adriano einen anderen Mann aus Afrika zusammengeschlagen und schwer verletzt.
Die Taeter wurden noch am Tatort festgenommen und die Generalbundesanwaltschaft hat die Ermittlungen wegen der "Gefaehrdung der inneren Sicherheit Deutschlands" uebernommen. Als Tatmotiv gaben sie "Fremdenhass" an.
Im Bild: Eine Demonstration von Freunden und Angehoerigen zog durch die Innenstadt zum Ort an dem Adriano ermordet wurde.
16.6.2000, Dessau
Copyright: Christian Ditsch/version-foto.de
[Inhaltsveraendernde Manipulation des Fotos nur nach ausdruecklicher Genehmigung des Fotografen. Vereinbarungen ueber Abtretung von Persoenlichkeitsrechten/Model Release der abgebildeten Person/Personen liegen nicht vor. NO MODEL RELEASE! Don't publish without copyright Christian Ditsch/version-foto.de, Veroeffentlichung nur mit Fotografennennung, sowie gegen Honorar, MwSt. und Beleg. Konto: version, S t a d t s p a r k a s s e K o e l n, BLZ 37050198, Ktonr: 17272139, Kontakt: info@version-foto.de.
Urhebervermerk wird gemaess Paragraph 13 UHG verlangt.]

Am Tatort stellen Freund*innen ein Foto von Alberto Adriano auf und legen Blumen nieder. (Foto: Ch. Ditsch/version)
In der Nacht vom 10. auf den 11. Juni 2000 wurde der 39jaehrige Alberto Adriano aus Mosambik von drei Neonazis aus Wolfen und Bad Liebenwerda im Dessauer Stadtpark zusammengeschlagen. Der ehemalige DDR-Vertragsarbeiter verstarb drei Tage spaeter am 14. Juni an seinen Verletzungen ohne aus dem verletzungsbedingten Koma zu erwachen. Adriano war 20 Jahre zuvor von der DDR-Regierung als sog. "Vertragsarbeiter" in die DDR geholt worden und wollte noch im Sommer 2000 mit seiner Frau und drei Kindern zurueck nach Mosambik.
Bereits wenige Tage zuvor hatten die Moerder von Alberto Adriano einen anderen Mann aus Afrika zusammengeschlagen und schwer verletzt.
Die Taeter wurden noch am Tatort festgenommen und die Generalbundesanwaltschaft hat die Ermittlungen wegen der "Gefaehrdung der inneren Sicherheit Deutschlands" uebernommen. Als Tatmotiv gaben sie "Fremdenhass" an.
Im Bild: Eine Demonstration von Freunden und Angehoerigen zog durch die Innenstadt zum Ort an dem Adriano ermordet wurde.
16.6.2000, Dessau
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Immer wieder kritisieren Demonstrant*innen, dass rassistische Gewalt zu lange verharmlost wurde. (Foto: Ch. Ditsch/version
In der Nacht vom 10. auf den 11. Juni 2000 wurde der 39jaehrige Alberto Adriano aus Mosambik von drei Neonazis aus Wolfen und Bad Liebenwerda im Dessauer Stadtpark zusammengeschlagen. Der ehemalige DDR-Vertragsarbeiter verstarb drei Tage spaÃàter am 14. Juni an seinen Verletzungen ohne aus dem verletzungsbedingten Koma zu erwachen. Adriano war 20 Jahre zuvor von der DDR-Regierung als sog. "Vertragsarbeiter" in die DDR geholt worden und wollte noch im Sommer 2000 mit seiner Frau und drei Kindern zuruÃàck nach Mosambik.
Bereits wenige Tage zuvor hatten die Moerder von Alberto Adriano einen anderen Mann aus Afrika zusammengeschlagen und schwer verletzt.
Die Taeter wurden noch am Tatort festgenommen und die Generalbundesanwaltschaft hat die Ermittlungen wegen der "GefaÃàhrdung der inneren Sicherheit Deutschlands" uebernommen. Als Tatmotiv gaben sie "Fremdenhass" an.
Im Bild: Eine Demonstration von Freunden und Angehoerigen zog durch die Innenstadt zum Ort an dem Adriano ermordet wurde.
16.6.2000, Dessau
Copyright: Christian Ditsch/version-foto.de
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